Die Mittelalterliche Stadtmauer


Die Stadt „Templyn“ wurde im 13. Jahrhundert am Schnittpunkt wichtiger Handelsstraßen gegründet. Sie wurde mit einer 1735 Meter langen und bis zu sieben Meter hohen Feldsteinmauer geschützt, die die wechselhaften Zeiten überdauert hat und heute Templins großartigstes Bauwerk ist. Der Mauerring umschließt den mittelalterlichen Stadtkern. Mit den drei weithin sichtbaren Stadttoren besitzt Templin die wohl am schönsten mittelalterliche Stadtbefestigung im norddeutschen Raum. Durch die in regelmäßigen Abständen erbauten „Wiekhäuser“ erreicht Templin den Eindruck besonders vieler Türme. Entlang der liebevoll sanierten Wehranlage mit den drei gotischen Backsteintoren, zwei Türmen und 47 Wiekhäusern lässt es sich wundervoll spazieren.

 

Umfassende Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten der Stadtmauer fanden ab 1990 in 12 Bauabschnitten statt und endeten 2002: zur Fertigstellung wurde im Fackelschein auf dem Eulenturm die Stadtfahne feierlich gehisst. Damit wurde für die junge Kurstadt Templin ein architektonisch wertvolles Kleinod in voller Schönheit aufgewertet und der Nachwelt erhalten.